Diakonische Basisgemeinschaft in Hamburg
Arbeit für Frieden und Gerechtigkeit
Gastfreundschaft für Flüchtlinge
Leben in Gemeinschaft
Willkommen bei uns zu Haus

Wir sind eine christliche Lebensgemeinschaft im Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Gemeinsam leben wir mit geflüchteten Menschen und Migrant*innen in einem "Haus der Gastfreundschaft". Unsere Finanzierung beruht ganz auf Spenden und Kollekten.

Unser Brot & Rosen-Rundbrief Nr. 97, Herbst 2020, ist online!

Nach wie vor sind wir aufgrund der Corona-Virus-Krise bei uns IM HAUS zurückhaltend mit eigenen Veranstaltungen.
Am 8. Dezember laden wir darum ab 19:00 Uhr zum Adventlichen Abend mit Glühpunsch/wein-Trinken und Feuerkorb im Hof ein. Dazu Plätzchen und Adventslieder singen. Für Stühle und warme Decken wird gesorgt sein. Wir freuen uns aufs vorweihnachtliche Zusammensein. Meldet Euch bitte an!

Am Volkstrauertag, 15. November, um 18 Uhr begehen wir an der Hauptkirche St. Jacobi den jährlichen Gedenkgottesdienst für die Toten auf der Flucht. Dieses Jahr unter dem Motto "Leave No One Behind!".
Einen Eindruck von diesem politischen Requiem aus dem Jahr 2019 ist hier zu finden.

Alle Termine bei Brot & Rosen sind weiterhin hier zu finden.

Und was können wir sonst noch tun?
Die Bilder vom brennenden Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit kurzzeitig auf die schon lange dauernde humanitäre Katastrophe an der EU-Außengrenze in Griechenland gelenkt. Das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee hat vom 11.-19.9. eine Recherchereise nach Lesbos unternommen. Auf ihrer Webseite sind ein Bericht sowie weiterführende Infos und Petitionen zu finden.
Erik Marquardt ist ein grüner Europaabgeordneter und Aktivist, der aktuell wieder auf Lesbos unterwegs ist. U.a. auf Twitter und in der SocialMedia-Plattform Telegram unter #LeaveNoOneBehind berichtet er von dort. Z.B. ganz aktuell: "Im neuen #Moria regnet es. Nichts ungewöhnliches für diese Jahreszeit. Was das allerdings auf diesem Gelände hier bedeutet, könnt ihr auf den Fotos sehen: Die Schutzsuchenden müssen bereits bei ersten kleineren Regenschauern schnell Gräben graben, damit das Wasser ablaufen kann und ihre Zelte nicht einfach wegschwimmen. Tun sie das nicht schnell genug, verlieren sie nicht nur ihr letztes Hab und Gut, sondern es steigt auch die Seuchengefahr! Wie kann es sein, dass Menschen mitten in Europa so leben müssen?" Die AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg  unterstützt diese Forderung nach Aufnahme der Geflüchteten in den EU-Ländern. In Deutschland gibt es zahlreiche Kommunen und Bundesländer, die ihre Bereitschaft zur Aufnahme schon lange erklärt haben. Was fehlt, ist die Umsetzung durch die Bundesregierung. 

Unsere junge Freundin Miriam Oliva ist seit Juli wieder zurück auf der griechischen Insel Samos, von der weniger berichtet wird, wo sich die Lage der Geflüchteten aber weiter zuspitzt. In ihrem aktuellen Rundbrief fasst sie einerseits die Lage in Moria kurz zusammen und berichtet von ihrer Arbeit vor Ort mit dem Samos Volunteers. Sie hat uns auch den Hinweis auf folgende Internetseite geschickt: "Helfen vom Sofa". Dort gibt es jede Menge aktuelle Nachrichten, Petitionen und Hinweise auf Projekte, die für ihr Engagement auf Lesbos und Samos auf Spenden angewiesen sind.

Und wir unterstützen nach wie vor die Teilnahme an der Aktion #LeaveNoOneBehind: Jetzt die Corona-Krise verhindern - auch an den Außengrenzen auf der Internetplattform change.org.

Aktionen, an denen wir im Sommer mitgewirkt haben:
"Am Montag, 17.8.20 wurden ab 5:40 die Zufahrten der Rheinmetall Landsysteme GmbH von 98 Musiker*innen des Aktionsnetzwerks Lebenslaute blockiert. Kein Fahrzeug konnte das Gelände verlassen oder auf das Gelände fahren. Während der Blockade erklang auf allen Zufahrten klassische und populäre Chor- und Instrumentalmusik. Gegen 7:00 Uhr wurden die Arbeitenden über einen Feldweg durch den Wald zu einem der vielen Nebentore geschleust. Wiederholte, spontane Musikblockaden der Feldwegzufahrt wurden von Polizeikräften geräumt.“ So weit die Pressemitteilung der bundesweiten musikalischen Aktionsgruppe Lebenslaute. Birke Kleinwächter wirkte in Chor und Orchester an allen Vorbereitungen und bei der Aktion mit, Dietrich Gerstner kam als Unterstützer zum Blockadetag dazu. Weitere Infos mit Fotos, Pressetexten, den Reden im Rahmen des Vorkonzerts und beim Aktionskonzert etc. auf www.lebenslaute.net.
Gerne weiter verbreiten!

16.7.2020: Blockade in Büchel
Im Rahmen einer Internationalen Woche (13. bis 19.7.) in der Nähe von Büchel wurde am Jahrestag des ersten Atomwaffentests (16. Juli 1945) das Haupttor des Fliegerhorsts Büchel von 14 Aktivist*innen aus USA, Niederlanden und Deutschland (darunter auch Uta und Dietrich Gerstner) für anderthalb Stunden blockiert.
Die internationale Aktionsgruppe fordert die Bundesregierung auf:
1. den sofortigen Abzug der ca. 20 US Atombomben aus Büchel einzuleiten;
2. keine neu-entwickelten US-Atombomben zu stationieren bzw. keine neuen US- Kampfflugzeuge (F18!) zu kaufen; und
3. den Internationalen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen und ratifizieren.
Die komplette Pressemitteilung und Fotos von der Aktion sind auf der Kampagnen-Webseite www.buechel-atombombenfrei.de  zu finden.
Laut einer Umfrage von Greenpeace zu Atomwaffen und dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag ist die Mehrheit der Deutschen gegen Atomwaffen. 92 Prozent der befragten Personen sind dafür, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. Auch die geplante Modernisierung von Kampfflugzeugen wird von einer Mehrheit ablehnt. Insgesamt 78 Prozent der Befragten sprachen sich gegen den Kauf von Kampfflugzeugen als Atomwaffenträger aus. Hier ist eine Weltkarte zu finden, die zeigt, welche Länder dem Atomwaffenverbotsvertrag bisher beigetreten sind und welche Länder ihn auch ratifiziert haben. Nach der 50. Ratifizierung durch Honduras im Oktober tritt der Vertrag nun 90 Tage später als internationales Recht in Kraft!

Für die Arbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen in Hamburg in "Corona-Zeiten" gibt die Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Flüchtlingsarbeit in Hamburg wichtige Hinweise, die ständig aktualisiert werden.

Wir aktualisieren diese Informationen und Hinweise regelmäßig!

Frieden Stiften - Jeden Tag! 365 Gedanken und Anstöße
Das ideale Geschenk: Frieden Stiften – jeden Tag. Gemeinsam mit fünf Mitherausgeber*innen haben wir das Büchlein überarbeitet und nachgedruckt. Wir freuen uns, wenn Sie oder Ihr es bei uns gegen eine Spende bestellt. Bestellungen gerne direkt mit der E-Mail-Adresse frieden.stiften@brot-und-rosen.de. Bitte die Stückzahl angeben, die eigene Postadresse und den Vermerk „Spende Frieden Stiften“.

Filme über Brot & Rosen

Wer unser Haus aktuell nicht besuchen mag, kann über die folgenden Filme einen guten Eindruck von unserem Haus der Gastfreundschaft bekommen. 

Für ein Seminar zu Kontemplation und Aktion am Christian Jensen-Kolleg in Breklum, Nordfriesland, das aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden konnte, wurde Dietrich Gerstner von Jutta Jessen-Thießen am 23.3.20 zum Leben bei Brot & Rosen befragt. Hier ist das Interview als Kurzfilm zu finden.

2014 wurde der Film "Angekommen" veröffentlicht: Drei Geschichten von Menschen aus Togo, Syrien und Afghanistan, die nach vielem Hin und Her ein Bleiberecht erhielten. Dazu Interviews mit Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kirchenasyl-Arbeit über ihre Motivation. Bei den Interviews gibt es auch einen Einblick in unsere Lebensgemeinschaft Brot & Rosen!
Ein Film von Juan Carlos Martínez, Juliane Dieg und Fanny Dethloff. Die DVD kann gegen eine Spende bestellt werden bei der BAG Asyl in der Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin, Email: info@kirchenasyl.de. (25min • 16:9 • Stereo • Deutsch) und auf dieser Internetseite online angesehen werden.

Der Film von Eve Rennebarth über unser "Haus der Gastfreundschaft" von 2005 ist hier zu sehen. Einen kurzen Eindruck dazu liefert dieser "Trailer". 

Neues aus der Gemeinschaft

von Birgit Gödde/ August 2020

Seit zweieinhalb Jahren lebe ich bei Brot & Rosen. An Ostern 2020 wurde ich sehr liebevoll in einem Hausgot-tesdienst mit Gästen – vielen Dank, dass Ihr trotz Corona gekommen seid – in die...

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Mittragen

Unsere Gastfreundschaft für obdachlose Flücht­linge wird erst mög­lich durch Spenden und ehren­amtliche Mitarbeit
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Mitfeiern

Hausgottesdienste, Offene Abende und immer wieder mal ein Fest: Herzlich will­kommen bei uns im Haus der Gast­freund­schaft
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Mitleben

Immer wieder fragen uns interessierte Menschen, ob und wann sie uns be­suchen kommen können. Wir freuen uns sehr über dieses Inter­esse.
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